Ratgeber Rheuma

Informationen für Betroffene und Angehörige

Rheuma-News von Curado.de

  • Frühes Rheuma lässt sich stoppen
    Durch eine frühe Diagnose und rechtzeitige Behandlung von entzündlichem Rheuma lassen sich Dauerschäden an den Gelenken deutlich verringern, wenn nicht sogar vermeiden. "Wir würden Rheumapatienten am liebsten bereits sechs Wochen nach Beschwerdebeginn zum ersten Mal beim Facharzt sehen", sagt Professor Martin Aringer, Leiter des Bereichs Rheumatologie am Universitätsklinikum der TU Dresden, in der "Apotheken Umschau".
  • Forschungsprojekte verbessern Therapien für junge Rheuma-Patienten
    Zwei Forschungsprojekte sollen die Therapie von entzündlich-rheumatischen Erkrankungen bei Kindern und Jugendlichen verbessern. Das Netzwerk „ICON-JIA“ untersucht die häufige juvenile idiopathische Arthritis (JIA). Dagegen erforscht das Projekt „AID-NET“ die selten auftretenden autoinflammatorischen Syndrome. Bei diesen führt der Körper ständig ungerichtete Abwehrreaktionen aus, obwohl keine fremden Erreger vorhanden sind.
  • Kein Tag ohne Schmerz in den Gelenken
    Gelenkschmerzen können schon den kürzesten Weg zur Tortur machen. Die Betroffenen sind teilweise so stark eingeschränkt, dass normale Aktivitäten unmöglich sind. Die meisten suchen daher den Weg zum Arzt. Das zeigen die Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des "Apotheken Umschau".
  • Zu wenig Ärzte für junge Rheuma-Patienten
    In Deutschland leiden etwa 20 000 Kinder und Jugendliche an rheumatischen Beschwerden. Bei jedem zweiten von ihnen bleibt die chronisch-entzündliche Erkrankung bis ins Erwachsenenalter aktiv. Am Übergang von der Jugend- zur Erwachsenenmedizin sind diese Patienten jedoch derzeit häufig unzureichend versorgt.
  • "Der ganze Mensch ist krank"
    Herzkrankheiten, Rheuma, Diabetes: Für viele ältere Menschen sind diese Krankheiten Begleiter bis ans Lebensende - sie sind "chronisch", das heißt, nur zu lindern, nicht zu heilen. Die körperlichen Beschwerden vermag die Medizin recht gut zu bessern. Zu kurz kommt aber oft die Aufmerksamkeit für das seelische Befinden des Patienten, denn die Diagnose ist ein tiefer Einschnitt im Leben. "Auf einen Schlag ist nichts mehr wie zuvor", erklärt der Medizinpsychologe Dr. Holger Schulz von der Universitätsklinik Hamburg-Eppendorf im Patientenmagazin "HausArzt".